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Über alle Anregungen & Kommentare usw. würde ich mich sehr freuen,
diese Homepage ist schließlich für euch und soll dauerhaft mit Infos wachsen. Sebastian@EmmeReptilien.de



Neuste Ergänzung nach News: Kinder & Reptilien Passen Kinder und Reptilien eigentlich zusammen


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Über mich


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Über mich gibt es eigentlich gar nicht so viel zu erzählen...
Das allerwichtigste für mich ist die art- und kindgerechte Aufzucht von Reptilien: Königspython, Kornnattern & Griechische Landschildkröten Thh.

Seit meinem 18. Geburtstag spiele ich für Freunde, Bekannte und Verwandte als Dj EMME, dabei habe ich sie musikalisch von Geburtstage über Hochzeiten, Silber-/Goldene-Hochzeiten und Taufen begleitet.

Etwas später fand ich in der Terraristik ein weiteres und geliebtes Hobby. Es fing 2007 mit meiner Hyroglyphenschildkröte Rosi an, welche sich später als männlich erwies. Seit 2010 bin ich mit meinen ersten beiden Kornnattern komplett der Terraristik verfallen. Anfang 2011 kamen die ersten beiden Königspythons hinzu, seit dem sind mit der Zeit noch weitere Schlangen dazu gekommen. (Aktueller Tierbestand: 10x Königpythons, 4x Kornnattern, 4x Griechische Landschildkröten Thh)

Familie darf natürlich auch nicht fehlen: so kam es zur Hochzeit und zu meinem Sohn. Da er mit den Schlangen aufgewachsen ist, hat er auch absolut keine Probleme mit diesen, ganz im Gegenteil, manchmal wird auch gestreichelt. Glücklicherweise sind alle meine Tiere sehr liebevoll und sehr gut zu händeln.

2013 haben wir noch vier Griechische Landschildkröten (Testudo hermanni hermanni - Thh) in unseren kleinen Zoo aufgenommen.

In diesem Sinne freue ich mich, meine Hobbys und vor allem meine Erfahrungen mit Euch zu teilen und auszutauschen.

Viele Grüße
Sebastian
oder auch EMME genannt


Zuchttiere


Haltung

Leitfaden Köpy Haltung


Allgemeine Infos:


Name:
Python Regius / Königspython
Herkunft/Wohnraum:
Tropen West-Zentralafrika
Schutzstatus:
keiner (Stand 08.2015)
Futter:
kleine Säuger und Vögel, bevorzugt Mäuse und Ratten
erreichbares Alter:
über 40 Jahre
erreichbare Größe:
80-150 cm
erreichbares Gewicht:
1-3 kg

Anforderungen Terrarium:

Gesetzliche Mindestgröße: Terrarium (LxBxH):
  • 1,0 x 0,5 x 0,75-fache Körperlänge Köpy (für max. 2 Köpys)
Onlineforen empfehlen: Terrarium (LxBxH)
  • ca. 60cm x 40cm x 50cm = 1 Baby / Semi Adulte Köpy (jede weitere +20%)
  • ca. 120cm x 60cm x 50cm = 1 Adulte Köpy (jede weitere +20%)

Mindestausstattung:

  • Trinknapf, Wetbox (Platz mit Moos, zum Befeuchten ggf. Sprühflasche), ggf. Terrariumschloss
  • Versteck- und niedrige Klettermöglichkeiten (z.B. Steine, Äste, Wurzeln, Korkröhren, Tontöpfe, Bepflanzung)
  • Heizlampe mit Schutzkorb ggf. Heizmatte/Heizkabel (Leistung angepasst an Terriumgröße und Raum)

Temperatur:

  • Sommer Tagsüber: Luft-Temp.: 27-30°C; Sonnenplatz lokal: 35°C;
    Sommer Nachts: Luft-Temp.: 24-26°C
  • Winter Tagsüber: Luft-Temp.: 27-30°C;
    Winter Nachts.: 21-23°C (Trockenzeit)

Beleuchtung:

Sommer: 12h;
Winter: für 4 Monate 12h (Grundsätzlich kein UV-Licht erforderlich)

Luftfeuchtigkeit:

Sommer (März-Oktober): 65-69%;
Winter (November-Februar): bis unter 40% (nachts)

Anforderungen Halter:

Alter des Käufers: Tierschutzgesetz § 11c:
Wirbeltiere dürfen an Kinder oder Jugendliche bis zum vollendeten 16. Lebensjahr nur mit Einwilligung der Erziehungsberechtigten abgegeben werden.

Meldepflicht:

Regelung nach Bundesland NRW:
nur Herkunftsnachweis erforderlich

Überwachung:

Terrarium (Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Moosfeuchtigkeit, Kot entfernen etc.)

Medienwechsel:

Boden-Substrat + Moos ca. alle 6 Monate, Trinkwasser alle 1-2 Tage

Fütterung:

  • Baby & Semiadult 1x/Woche (1x Maus-1x gr. Maus);
  • Adult alle 2-3 Wochen (1-2 große Mäuse / mittel-große Ratte)

Frostfutter:
auftauen (auf ca. 37°C);
Lebendfutter:
Vorsicht Verletzungsgefahr der Schlange die Schlangen zum Füttern separieren (Futterneid)
Futtertiergröße:
max. 1,5-fache des mittleren Körperumpfanges
in der Winterruhe keine Fütterung erlaubt; letzte Fütterung spätestens 3 Wochen vor der Winterruhe

Krankheitssymptome & Verletzungen erkennen:

  • Kratzer am Körper (scharfe Kanten am Terrarium)
  • Maulgeruch (Vitaminmangel oder Infektion)
  • keine oder schlechte Häutung (meist Umgebung zu trocken)
  • Bissstellen / Futterverweigerung (evtl. 2 Männchen/Kometkampf)

weitere Hilfe bei:
Reptilienarzt, Züchter, Terraristikläden etc.

Häufige Fragen:

Schlange aus dem Terrarium ausgebrochen?
  • alle Fenster schließen, Balkontüren, Wohnungstüren schließen.
  • im Terrarium-Raum eine aufgetaute & angewärmte Maus (vor der Heizung) auslegen.
  • bei Misserfolg: die gleiche Maus noch etwas liegen lassen (leicht fauliges Futter sind echte Leckerbissen).

  • im Winter: im Terrarium-Raum die Heizung aufdrehen & in allen anderen Zimmern aus machen.

Was tun bei Fressverweigerung?
  • Terrarium-Temperatur zu niedrig? Ggf. 1-2°C erhöhen.
  • Ggf. vorherige Größe/Futtertierart anbieten (Maus anstatt Ratte).
  • Mit dem Haarföhn den Futtertierkopf etwas mehr ca.40°C erwärmen.
  • Futtertier mit gebrauchten Mäusestreu in einer Tüte auftauen. Bei Erfolg Mäusestreu immer mehr veringern. (Unbenutzten Streu mit eingefieren.)
  • Letzte Maßnahme: Lebendfutter in einer kleineren Größe als letzt gefressen anbieten.

Immer noch Fressverweigerung?
  • Abwarten und regelmäßig (1x/Woche) Gewicht überprüfen,
    bei starkem Gewichtsverlust Rat beim Reptilienarzt holen.
  • Spätestens bei sichtbaren Hautfalten am Hals:
    Reptilienarzt (Fastenzeit bei Semi-/Adult bis zu 4 Monate)

Befinden sich Eier im Inkubator und der Umzug steht bevor?
  • Grundregeln: Eier nicht drehen, erschütten und die Temperatur auf 30°C bis 32°C halten
  • Im Sommer: Behälter mit Eier auf einer Wärmflasche (31°C) in Styroporbox vor Überhitzung schützen, diese als Beifahrer während der Fahrt vor sich hochhalten um Erschütterungen abzufangen
  • Im Winter: Behälter mit Eier auf einer Wärmflasche (31°C) in Styroporbox vor Unterkühlung schützen, diese als Beifahrer während der Fahrt vor sich hochhalten um Erschütterungen abzufangen

Passen Kinder und Reptilien zusammen?

Darf ich noch in den Urlaub fahren?

Ja, eine Schlange kann mehrere Wochen / Monate (je nach Zustand der Schlange) ohne Futter auskommen,
dennoch benötigt die Schlange ca. alle 2 Tage frisches Trinkwasser und 1 mal die Woche neu angefeuchtetes Moos.
Am besten einen Verwandten, Freund oder Nachbarn dafür kurz einweisen oder evtl. Züchter um Hilfe bitten,
ggf. nimmt dieser Ihre Tiere in Pension.

Wichtige Adressen:

Reptilienarzt aus Empfehlungen:
Tierarztpraxis Biron in Düsseldorf
www.reptilientierarzt.de

Alle Angaben ohne Gewähr, Geschlechtsbestimmung inbegriffen. Wobbeln kann bei vorhandenen Spider Morphen auftreten.
Stand 01.02.2017

Leitfaden Kornnatter Haltung


Allgemeine Infos:


Name:
Pantherophis guttatus / Kornnatter
Herkunft/Wohnraum:
Nordamerika
Schutzstatus:
keiner (Stand 08.2015)
Futter:
kleine Säuger und Vögel, bevorzugt Mäuse, Ratten und Küken
erreichbares Alter:
ca. 20 Jahre
erreichbare Größe:
120-150 cm
erreichbares Gewicht:
über 800g

Anforderungen Terrarium:

Gesetzliche Mindestgröße: Terrarium (LxBxH):
  • 1,0 x 0,5 x 1,0-fache Körperlänge Kornnatter (für max. 2 Kornnatter)
Onlineforen empfehlen: Terrarium (LxBxH)
  • ca. 60cm x 40cm x 50cm = 1 Baby / Semi Adulte Kornnatter (jede weitere +20%)
  • ca. 120cm x 60cm x 50cm = 1 Adulte Kornnatter (jede weitere +20%)

Mindestausstattung:

  • Trinknapf, Wetbox (Platz mit Moos, zum Befeuchten ggf. Sprühflasche), ggf. Terrariumschloss
  • Versteck- und niedrige Klettermöglichkeiten (z.B. Steine, Äste, Wurzeln, Korkröhren, Tontöpfe, Bepflanzung)
  • Heizlampe mit Schutzkorb ggf. Heizmatte/Heizkabel (Leistung angepasst an Terriumgröße und Raum)

Temperatur:

  • Sommer Tagsüber: Luft-Temp.: 24-27°C; Sonnenplatz lokal: 35°C;
    Sommer Nachts: Luft-Temp.: 20-24°C
  • Winter Tagsüber: Luft-Temp.: bis 10°C;
    Winter Nachts.: bis 10°C (Beleuchtung + Heizsystem ausgeschaltet)

Beleuchtung:

Sommer: 12-14h;
Winter: für 3 Monate 6-8h (Grundsätzlich kein UV-Licht erforderlich)

Luftfeuchtigkeit:

Sommer (März-Oktober): ca. 50-60%;
Winter (November-Februar): bis unter 40% (nachts)

Anforderungen Halter:

Alter des Käufers: Tierschutzgesetz § 11c:
Wirbeltiere dürfen an Kinder oder Jugendliche bis zum vollendeten 16. Lebensjahr nur mit Einwilligung der Erziehungsberechtigten abgegeben werden.

Meldepflicht:

Regelung nach Bundesland NRW:
nicht erforderlich (Stand 08.2015)

Überwachung:

Terrarium (Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Moosfeuchtigkeit, Kot entfernen etc.)

Medienwechsel:

Boden-Substrat + Moos ca. alle 6 Monate, Trinkwasser alle 1-2 Tage

Fütterung:

  • Baby & Semiadult 1x/Woche (1x Babymäuse-1x Springer);
  • Adult alle 2-3 Wochen (1-2 Mäuse / kl. Ratte)

Frostfutter:
auftauen (auf ca. 37°C);
Lebendfutter:
Vorsicht Verletzungsgefahr der Schlange die Schlangen zum Füttern separieren (Futterneid)
Futtertiergröße:
max. 1,5-fache des mittleren Körperumpfanges
in der Winterruhe keine Fütterung erlaubt; letzte Fütterung spätestens 3 Wochen vor der Winterruhe

Krankheitssymptome & Verletzungen erkennen:

  • Kratzer am Körper (scharfe Kanten am Terrarium)
  • Maulgeruch (Vitaminmangel oder Infektion)
  • keine oder schlechte Häutung (meist Umgebung zu trocken)
  • Bissstellen / Futterverweigerung (evtl. 2 Männchen/Kometkampf)

weitere Hilfe bei:
Reptilienarzt, Züchter, Terraristikläden etc.

Häufige Fragen:

Schlange aus dem Terrarium ausgebrochen?
  • alle Fenster schließen, Balkontüren, Wohnungstüren schließen.
  • im Terrarium-Raum eine aufgetaute & angewärmte Maus (vor der Heizung) auslegen.
  • bei Misserfolg: die gleiche Maus noch etwas liegen lassen (leicht fauliges Futter sind echte Leckerbissen).

  • im Winter: im Terrarium-Raum die Heizung aufdrehen & in allen anderen Zimmern aus machen.

Was tun bei Fressverweigerung?
  • Terrarium-Temperatur zu niedrig? Ggf. 1-2°C erhöhen.
  • Ggf. vorherige Größe/Futtertierart anbieten (Maus anstatt Ratte).
  • Lebendfutter in einer kleineren Größe als letzt gefressen anbieten.

Immer noch Fressverweigerung?
  • Abwarten und regelmäßig (1x/Woche) Gewicht überprüfen,
    bei starkem Gewichtsverlust Rat beim Reptilienarzt holen.
  • Spätestens bei sichtbaren Hautfalten am Hals:
    Reptilienarzt (Fastenzeit bei Semi-/Adult bis zu 3 Monate)

Befinden sich Eier im Inkubator und der Umzug steht bevor?
  • Grundregeln: Eier nicht drehen, erschütten und die Temperatur auf 26°C bis 28°C halten
  • Im Sommer: Behälter mit Eier auf einer Wärmflasche (27°C) in Styroporbox vor Überhitzung schützen, diese als Beifahrer während der Fahrt vor sich hochhalten um Erschütterungen abzufangen
  • Im Winter: Behälter mit Eier auf einer Wärmflasche (27°C) in Styroporbox vor Unterkühlung schützen, diese als Beifahrer während der Fahrt vor sich hochhalten um Erschütterungen abzufangen

Passen Kinder und Reptilien zusammen?

Darf ich noch in den Urlaub fahren?

Ja, eine Schlange kann mehrere Wochen / Monate (je nach Zustand der Schlange) ohne Futter auskommen,
dennoch benötigt die Schlange ca. alle 2 Tage frisches Trinkwasser und 1 mal die Woche neu angefeuchtetes Moos.
Am besten einen Verwandten, Freund oder Nachbarn dafür kurz einweisen oder evtl. Züchter um Hilfe bitten,
ggf. nimmt dieser Ihre Tiere in Pension.

Wichtige Adressen:

Reptilienarzt aus Empfehlungen:
Tierarztpraxis Biron in Düsseldorf
www.reptilientierarzt.de

Alle Angaben ohne Gewähr, Geschlechtsbestimmung inbegriffen. Wobbeln kann bei vorhandenen Spider Morphen auftreten.
Stand 26.08.2015

Leitfaden Thh Haltung


Allgemeine Infos:


Name:
Griechische Landschildkröte / Testudo hermanni hermanni
Herkunft/Wohnraum:
Tropen West-Zentralafrikaeuropäischer Teil des Mittelraummeeres /
Weststrasse (Ostspanien, Südfrankreich, Balearen)

Schutzstatus:
Washingtoner Artenschutzübereinkommen in Anhang II (Stand 08.2015)
Futter:
ausschließlich pflanzlich
erreichbares Alter:
ca. 90-100 Jahre
erreichbare Größe:
14-21 cm (Weibl.); 12-16cm (Männl.)
erreichbares Gewicht:
650-1200g (Weibl.O); 350-650g (Männl.)
Fressfeinde:
Greifvögel, Füchse, Hunde & Wildschweine

Anforderungen Freigehege:

Haltungsanforderungen:
siehe der jeweils aktuellen Vorschriften entsprechend §7 Abs. 1BArtSchVB;
Anzeigepflicht für Tiergehege über 50m² gemäß §43 des Bundesnaturschutzgesetztes

Mindestausstattung:

  • Freigehege mit Frühbeet oder mit einem Gewächshaus
  • Trinknapf klein und groß zum baden (Wasserstand nicht zu hoch: Ertrinkungsgefahr)
  • Versteck- und Klettermöglichkeiten (z.B.: Steine, Äste, Wurzeln, Korkröhren, Tontöpfe, Bepflanzung)
  • Heizlampe Heizmatte / Heizkabel (Leistung angepasst an Terrarium und Raum)

Temperatur:

  • Sommer Tagsüber: Luft-Temp.: 20-27°C; Sonnenplatz lokal: 35°C
  • Sommer Nachts: Luft-Temp.: 15-17°C (immer im Freigehege / Gewächshaus)

Beleuchtung:

Sommer: 12-14h Heizlampe mit Thermocontrol ab 20°C einschalten und auf 35°C eingestellt
(UV-Licht mehrere Stunden am Tag erforderlich).

Vorbereitung Wintertstarre

  • ab September: Nachttemperatur zwischen 12 bis 15°C
  • Oktober:UV-Lampen nur noch 2h am Tag
  • ab November: wöchentlich Temperatur um 2°C bis auf ca. 6°C reduzieren

Winterstarre

  • ab November / Dezember ca. 3-5 Monate bei 4,0-6,5°C mit 70-80% Luftfeuchtigkeit (ggf. im Kühlschrank: 1-2mal wöchentlich lüften;
    jeweils eine Box mit feuchter Erde, Laub und Deckel mit Löchern)
  • Gewichtsprüfung alle 1-2 Monate, bei einer Gewichtsreduzierung von ca. -10% die Winterstarre abbrechen

Beendigung Winterstarre

  • Nach ca. 3-5 Monaten Winterstarre werden die Boxen mit den Thh`s langsam an die Raumtemperatur bzw. Außentemperatur angepasst (dabei Wasser anbieten)
  • 1-2Tage später die UV-Lampe mit hinzuschalten
  • nach weiteren 1-2Tage die Heizlampe für mehrere Stunden am Tag ebenfalls mit hinzuschalten und bis zum Sommer hin wieder auf 12-14h täglich eingeschaltet lassen
  • Erst nach weiteren 1-2Tagen Heizlampe den kleinen wieder was zum fressen anbieten

Anforderungen Halter:

Alter des Käufers: Tierschutzgesetz § 11c:
Wirbeltiere dürfen an Kinder oder Jugendliche bis zum vollendeten 16. Lebensjahr nur mit Einwilligung der Erziehungsberechtigten abgegeben werden.

Meldepflicht:

  • Meldepflicht mit Fotodokumentation (gem. §7 Abs. 2 BArtSchV) bei Kauf, Verkauf und Tod
  • Nachweispflicht / Legale Herkunft (nach §46 Abs. 1BNatSchG/EG-Bescheinigung, früher CITIS gelb / Schutzstatus Anhang A)
  • Kennzeichnungspflicht (§12 BArtSchV) gemäß Fotodokumentation §13 Bundesartenschutzverordnung möglich

Überwachung:

Anforderungen des Wohnraumes (Temperatur, Feuchtigkeit ect.)

Medienwechsel:

Boden-Substrat ca. alle 12 Monate, Trinkwasser alle 1-2 Tage

Fütterung:

Aufzählung aller Fresspflanzen:

    A

  • Ackerkraut

  • Ackerwinde

  • Aloe

  • B

  • Bärlauch

  • Beinwell

  • Berufskraut

  • Breitwegerich

  • Brennessel

  • Brombeerblätter

  • C

    D

  • Distel

  • Doppelsame

  • E

  • Ehrenpreis

  • Erdbeerblätter

  • F

  • Feldsalat

  • Fetthenne

  • Fingerkraut

  • Frauenmantel

  • Fuchsie (Blüten)

  • Funkie

  • G

  • Gänseblümchen

  • Gänsedistel

  • Gänsekresse

  • Giersch

  • Glockenblume

  • Golliwood

  • H

  • Haselnussblätter

  • Hibiskus

  • Hirtentäschel

  • Hornklee

  • Hornveilchen

  • I

    J

  • Johanniskraut

  • K

  • Kalanchoe

  • Kamille

  • Kapuzinerkresse

  • Katzenminze

  • Klatschmohn

  • Klee

  • Knoblauchsrauke

  • Kopfsalat

  • Kornblume

  • Labkraut

  • L

  • Lattich

  • Leinkraut

  • Löwenzahn

  • Lungenkraut

  • Luzerne

  • M

  • Mädesüss

  • Magnolie

  • Malve

  • Margerite

  • Minze

  • Mutterkraut

  • N

  • Nachtkerze

  • O

  • Opuntien

  • P

  • Pippau

  • Q

  • Radieschen

  • R

  • Ringelblume

  • Rosenblätter und Blüten

  • Rucola

  • S

  • Schaffgarbe

  • Schafgarbe

  • Spitzwegerich

  • Stiefmütterchen

  • Stockrose

  • Storchschnabel

  • T

  • Taubnessel

  • Topinambur

  • X

  • Vogelmiere

  • V

  • Vogelwicke

  • W

  • Wegkraute

  • Wegwarte

  • Weinblätter

  • Weißklee

  • Wicke

  • Wiesenkerbel

  • Wilde Malve

  • Winden

  • Y

    Z

  • Zaunwicke

  • Zaunwinde


  • Zusatz: Zur Calcium Versorgung immer zusätzlich Calcium anbieten, alternative: abgekochte vermahlene Bioeierschalen
  • In der Winterruhe keine Fütterung erlaubt; letzte Fütterung spätestens 2 Wochen vor der Winterruhe

Krankheitssymptome & Verletzungen erkennen:

  • Kratzer am Körper (scharfe Kanten am Terrarium)
  • bei Bisstellen am Kopf / Extremitäten, Scheuerwunden an der Kloake, Beschädigungen am Panzer, Verletzung an der Kloake (durch Hornnagel),
    Verletzungen am Penis oder Futterverweigerung In Gemischt- / Männchengruppe trennen, bis die Verletzungen abnehmen
weitere Hilfe bei:
Reptilienarzt, Züchter, Terraristikläden etc.

Häufige Fragen:

Altersbezeichnungen
  • Juvenil: 0-5 Jahre
    (Geschlechtszugehörigkeit noch unbekannt)
  • Semiadult: 5-7 Jahre
    (Geschlecht bekannt, nicht geschlechtsreif)
  • Adult: ab ca. 7 Jahre
    (geschlechtsreif)

Befinden sich Eier im Inkubator und der Umzug steht bevor?
  • Grundregeln: Eier nicht drehen, erschütten und die Temperatur auf 28°C bis 34°C halten
  • Im Sommer: Behälter mit Eier auf einer Wärmflasche (31,4°C) in Styroporbox vor Überhitzung schützen, diese als Beifahrer während der Fahrt vor sich hochhalten um Erschütterungen abzufangen
  • Im Winter: Behälter mit Eier auf einer Wärmflasche (31,4°C) in Styroporbox vor Unterkühlung schützen, diese als Beifahrer während der Fahrt vor sich hochhalten um Erschütterungen abzufangen

Passen Kinder und Reptilien zusammen?

Gewichtsverlauf (Weibchen / Männchen etwas weniger)


Schlupf: >15g
01 Jahre: >0060g / 02 Jahre: >0120g
03 Jahre: >0180g / 04 Jahre: >0270g
05 Jahre: >0400g / 06 Jahre: >0500g
07 Jahre: >0600g / 08 Jahre: >0750g
09 Jahre: >0800g / 10 Jahre: >0950g
11 Jahre: >1000g / 12 Jahre: >1050g
13 Jahre: >1100g / 14 Jahre: >1150g
15 Jahre: >1200g

Wichtige Adressen:

Reptilienarzt aus Empfehlungen:
Tierarztpraxis Biron in Düsseldorf
www.reptilientierarzt.de

Alle Angaben ohne Gewähr, Geschlechtsbestimmung inbegriffen.
Stand 20.03.2017


Kinder & Reptilien


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Passen Kinder und Reptilien eigentlich zusammen?


    Hallo zusammen,
    hier helfen wir Euch bei der Frage:
    Passen Kinder und Reptilien eigentlich zusammen?

    Kurze Antwort: Ja. Aber es kommt wie so oft im Leben ganz drauf an, wie genau…


    Zum Beispiel habe ich Angst vor Spinnen.

    Rational betrachtet gibt es dafür keinen greifbaren Grund (hier in Deutschland) aber trotzdem bleibt der Ekel, besonders, wenn sie zu groß werden. Warum sollte ich jetzt meinem Kleinen sagen, Spinnen sind böse und du musst Angst vor denen haben? Es gibt keinen wirklichen Grund, aber trotzdem muss ich sie einige Jahre selbst aus dem Haus schmeißen. Inzwischen macht er es selbst, da er von mir keine Angst vor Spinnen kennen gelernt hat.

    Man kann Kindern die Angst vor Tieren schon ab den ersten Lebensmonaten nehmen. Man geht mit ihnen in den Zoo, zu Wildgehegen oder auch auf den Bauernhof usw. Auch, wenn sie natürlich noch viel Schlafen und nicht alles bewusst wahrnehmen, werden schon erste Erfahrungen gesammelt und Interesse zu den Tieren geweckt, schon ein erster Schritt um ihnen die Angst vor Größerem zu nehmen.

    Wir stellten bereits von Anfang an den Laufstall vor das Aquarium oder Terrarium und ehe man sich versah folgten sich stets beide Parteien gegenseitig und beschäftigten sich miteinander.
    Mit Anfang zwei wurden für mein Kind auch die Schlangen immer interessanter, wie auch schon der Tiger, die Pinguine oder die Erdmännchen im Zoo. Aus der Ferne super und ungefährlich anzusehen, aber im selben Gehege will man sein Kind dann doch nicht wissen. Ganz anders ist dies im Streichelzoo, zu Anfang traut sich das Kind nicht zu den Gänsen oder Ziegen, aber sobald man mit den Tieren Kontakt hergestellt hat war klar, was beim nächsten Zoobesuch unbedingt gemacht werden musste.

    So machten wir es auch mit den Schlangen: treu nach diesem Motto halte ich den Schlangenkopf sicher in der Hand, denn dann kann das Schwanzende vorsichtig gestreichelt werden. So wurde der erste Kontakt hergestellt, doch gleichzeitig die Ermahnung niemals das abgeschlossene Terrarium zu öffnen oder mit den Fingern in Richtung Schlangenkopf zu kommen. Am Anfang wird natürlich auch die Hand des Kindes geführt, nicht mit Druck, um nichts zu erzwingen, sondern eher als Schutz, falls das Kind die Schlange z.B. doch kumpelhaft klopfen möchte. Niemals irgendetwas mit Zwang versuchen, das bringt nur negative Erfahrungen für das Kind, was man ja gerade in diesem Fall vermeiden möchte. Es soll ein schönes Erlebnis sein und nicht durch „Achtung der Kopf!“-Rufen negativ geprägt werden.

    Auch habe ich festgestellt, dass Kuscheltiere wie Schildkröten, Erdmännchen und Elefanten super Spielkameraden sind oder die Schlange aus dem schwedischem Möbelhause auch als super Bettumrandungsschutz im Gitterbett zu gebrauchen ist.

    Man muss, wie so häufig in der Kindererziehung, immer vorsichtig mit dem Kind und den Tieren umgehen. Reptilien kann man nicht erziehen, aber seinem Kind frühzeitig beibringen richtig mit diesen umzugehen. Am wichtigsten ist es hierbei, dass das Kind keine Vitrinen, Schranktüren und abschließbare Terrarien öffnet. Legt die Schlüssel so hoch weg, dass die Kinder erst gar nicht in Versuchung kommen diese zu benutzten. Zeigt ihnen beim Füttern, wie die Reptilien zuschnappen können. Kinder erschrecken sich meist etwas, aber es flößt dem Kind auch automatisch gesunden Respekt vor dem Maul der Reptilien ein. So werden durch viele kleine Erlebnisse dem Kind auch gewisse Erfahrungen beigebracht, um ein sicheres Miteinander zu gewährleisten.

    Bei weiteren Fragen oder Problemen und natürlich auch Eure Erfahrungen interessieren mich sehr,
    schreibt mich hierzu gerne an Sebastian@EmmeReptilien.de


Kontaktformular

Bei Fragen und Anregungen rund zum Thema Reptilien bitte sehr gerne über dieses Formluar an mich schicken.

Auf die mögliche Meldepflicht bei der zuständigen Artenschutzbehörde nach §6 Bundesartenschutzverordnung wurde hingewiesen.
Darüber hinaus hat sich der neue Besitzer über die geltenden Gesetze zur Haltung zu informieren und diesen dementsprechend Rechnung zu tragen. Der neue Besitzer wird über die artgerechte Haltung des übernommenen Tieres bei der Übergabe informiert.
Der Verkäufer bestätigt, dass das o.g. Tier aus seinem legalen Bestand stammt. Das Tier befindet sich zum Zeitpunkt der Übergabe in gesundheitlich einwandfreiem Zustand. Es ist frei von äußerlich erkennbaren Krankheiten (Bei Köpys: Wobbeln kann bei manchen Morphen, die Spider enthalten, auftreten). Der Käufer versichert das Tier bei der Übergabe ausführlich begutachtet zu haben. Der Käufer verzichtet Ansprüche geltend zu machen, die erst nach Übergabe des Tieres festgestellt werden (z.B. Krankheiten, sowie ggf. weiterführende Aspekte).
Ab Übergabe des Tieres an den Käufer gehen alle Rechte und Pflichten an den Käufer über. Bei Ratenzahlung gehört das Tier bis zur letzten Rate dem Verkäufer. Die Geschlechtsbestimmung wurde vom Verkäufer nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt für die Richtigkeit kann nicht garantiert werden. Zu dem Herkunftsnachweis ggf. bei den Thh zusätzlich die EU-Bescheinigung (Cites) und die dazugehörige vollständige Fotodokumentation, erhält man noch zusätzlich das Infoblatt: "Leitfaden Haltung" des jeweiligen Tieres. Der Käufer ist volljährig bzw. hat die Einwilligung seiner Erziehungsberechtigten (Tierschutzgesetz §11c). Der Käufer erklärt sich bei der Übergabe durch seine Unterschrift mit dem Inhalt dieses Textes auf der Bescheinigung (Herkunftsnachweis) einverstanden.

Alle Angaben ohne Gewähr.
Stand 26.08.2015